Der Federsee – ein Schutzgebiet mit Tradition

Bereits 1911 erwarb die NABU-Gründerin Lina Hähnle 16 Hektar Riedwiesen am Federsee, die unter Naturschutz gestellt wurden. Der Bau des Federsee-Stegs durch den Schilfgürtel ermöglichte Anfang des 20. Jahrhundert den Besuchern den Zugang zum See. Der Naturtourismus begann sehr früh und brachte Besucher in die oberschwäbischen Dörfer rund um den Federsee.

Heute besuchen jährlich über 100.000 Wochenend-Ausflügler und Touristen den Federsee. Für Ornithologen und Naturfotografen ist der Federsee zu einem „Hotspot“ in Baden-Württemberg geworden. Es ist ein bevorzugter Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten, vor allem die Vogelwelt ist einzigartig. Daher wurde der Federsee mit dem Prädikat „Europäisches Vogelschutzgebiet“ ausgezeichnet.

Ein Besuch lohnt sich zu allen Jahreszeiten, vor allem im Frühling, wenn die Zugvögel zurückkehren. Balz, Nestbau und Jungenaufzucht kann dann beobachtet werden.