Der König der Alpen – der Steinbock

Anfang des 19. Jahrhunderts war der Alpensteinbock praktisch ausgerottet. Lediglich ca. 100 Steinböcke überlebten im Gebiet des Grand Paradiso. Im Jahr 1821  wurden die Tiere in Savoyen unter strengen Schutz gestellt und der Bestand erholte sich langsam.  Alle heute lebenden Steinböcke in den Alpen stammen von diesen 100 Individuen ab. Durch erfolgreiche Wiederansiedlungsprojekte ist der Steinbock heute in der Schweizer, in Österreich und einigen Regionen der deutschen Alpen heimisch geworden. 

Um Alpensteinböcke zu beobachten muss man hoch hinaufsteigen. Sie leben weit oberhalb der Baumgrenze in Höhen bis zu 3.500 Metern. Im Gebiet des Großglockners können Steinböcke relativ leicht beobachtet werden. Die Großglockner Hochalpenstraße führt in hochalpine Regionen der Hohen Tauern. Vom Endpunkt der Straße – der Franz-Josefs-Höhe –  sind es nur ca. 1 bis 2 Stunden Gehzeit ins Revier der Steinböcke. Dort kann man mit etwas Geduld und Glück Alpensteinböcken begegnen.