Grinden – Raue Schönheiten im Nationalpark Schwarzwald

In den Gipfellagen entlang der Schwarzwald-Hochstraße (B500) kann man sie bewundern – die Grinden. Freie mit Latschenkiefern, Pfeifengras und Beerensträuchern bewachsene Hochflächen. Sie gehören zu den Besonderheiten im Nationalpark Schwarzwald, sind Lebensraum für geschützte Arten, beispielsweise die seltene Kreuzotter und das Auerhuhn. Leichter zu beobachten sind Schmetterlinge, Heuschrecken, zum Beispiel die Alpine Gebirgsschrecke, Baumpiper und andere Vögel.

Entstanden sind die Grinden, ebenso wie die Schachten des Bayerischen Waldes, im Mittelalter durch Rodung der Wälder in den Hochlagen. Die Bauern weideten Ziegen und Rinder im Sommer auf den freien Flächen. Zur Erhaltung der Landschaft werden die Grinden heute mit Schafen beweidet. So wird die typische Heidelandschaft erhalten und vor Verbuschung geschützt.